Bauchdeckenstraffung

Eine Bauchdeckenstraffung kann bei jedem durchgeführt werden, der aus verschiedenen Gründen schlaffe Haut im Bauchbereich hat. Vor allem nach einer Schwangerschaft, meist nach der ersten und oft auch nach der zweiten Schwangerschaft, kommt es zu einer Öffnung der Muskulatur der Bauchdecke, im mittleren Teil des Bauches, also zu einer Lockerung des Bauches. Diese Situation wird tatsächlich eher durch eine Lockerung des Bauches als durch überschüssige Haut verursacht. Um diese Verformung im Bauchraum zu beseitigen, wird eine Bauchdeckenstraffung durchgeführt. Bei einer Bauchdeckenstraffung werden die inneren Muskeln in der Mittellinie zusammengeführt und repariert. Anschließend wird das Problem durch die Entfernung überschüssiger Haut gelöst.

Generell wird ein 2-tägiger Aufenthalt im Krankenhaus empfohlen. Dem Patienten wird in der Regel in der 4. Stunde nach der Operation geholfen, damit er laufen kann. Der Patient kann insbesondere nach den ersten 2 Wochen zu seinem normalen Leben zurückkehren. Es wird empfohlen, 4 Wochen nach der Operation spezielle Korsetts zu tragen. In der 2. Woche sind kurze und leichte Spaziergänge erlaubt, in der 6. Woche sind alle Übungen erlaubt. Ab dem 1. Monat ist mit einer Rückkehr zu völlig normalen Bewegungen zu rechnen.

Solange es nicht zu einer gravierenden Gewichtszunahme kommt, ist das Ergebnis der Operation dauerhaft. Das Ergebnis der Operation wird noch besser sein, wenn die Person eine strenge Diät einhält und sich leicht bewegt. Ohne eine gute Ernährung und Bewegung ist es schwierig, bei der Operation vollständige Ergebnisse zu erzielen.

Im Unterbauch wird eine dünne Narbe erwartet, die in der Unterwäsche verbleiben soll und relativ länger als die Kaiserschnittnarbe ist, und da der Bauchnabel an seine neue Stelle verlegt wird, ist eine weitere Narbe um den Bauchnabel herum zu erwarten. Die Narben sind in den ersten 6–12 Monaten besonders deutlich sichtbar und verblassen dann mit der Zeit. Während dieses Heilungsprozesses werden alle Anti-Narben-Cremes entsprechend Ihrer Hautstruktur geplant. Es sollte nicht vergessen werden, dass die Narbenbildung von Person zu Person aufgrund von Faktoren wie der Hautqualität der Person, genetischen Faktoren und äußeren Faktoren (Rauchen, Sonneneinstrahlung usw.) unterschiedlich ist.

Die Fettabsaugung ist ein gängiger Eingriff in Kombination mit einer Bauchdeckenstraffung. Es ist eine häufig verwendete Kombination bei entsprechenden Patienten. Wichtig hierbei ist jedoch, dass die Person wenig inneres Fett hat, also Fett, das durch eine Operation nicht entfernt werden kann. Bei entsprechendem Patienten ist es möglich, nach einer Bauchdeckenstraffung mit Fettabsaugung sehr erfolgreiche Ergebnisse zu erzielen.

Eine Schwangerschaft ist 18 Monate nach der Operation zulässig, und wenn keine übermäßige Gewichtszunahme auftritt, sind keine schwerwiegenden Verformungen zu erwarten.

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